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Besuch in der Magnus-Huss-Reha-Klinik und des Hauses "Am Fernsehturm"

Seit gestern ist Burkhardt Blienert, Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, in Schwerin zu Gast und hat sich hier über hilfreiche Angebote in Schwerin informiert.

Los ging’s in der Magnus-Huss-Reha-Klink, einem Haus für die Rehabilitation von einer an Sucht nach Drogenkonsum erkrankten Betroffenen. Ein tolles Angebot, das die Bedürfnisse der Betroffenen in den Mittelpunkt stellt und damit dazu beiträgt, dass der Reha-Erfolg wahrscheinlicher wird.

Der wichtigste Appell von Frau Kuphal von der Evangelischen Suchtkrankenhilfe war die verbindliche Definition eines Versorgungsschlüssels für die Suchtberatung. Das kann ich nur unterstützen, das würde viele Diskussionen deutlich erleichtern.

Besonders gefreut habe ich mich über den nächsten Besuch - der galt einer Station, die sich eigens der Pflege von an Alkoholsucht erkrankten Menschen spezialisiert hat - ein Angebot der Sozius gGmbH. Bereits während meines Sommerpraktikums konnte ich einen Eindruck davon gewinnen, wie viel Respekt auf dieser Station zwischen Pflegekräften und zu Pflegenden herrscht und was das bewirkt. Das hat mich sehr berührt.

Das Thema Pflege und Sucht ist ein wichtiges, aber auch eines, was noch bundesweit sehr wenig sichtbar ist, obwohl es unbeachtet die Herausforderungen in Pflegeheimen deutlich erhöht. Die wichtigste Botschaft war, dass diese Pflegebedürftigen einen anderen Bedarf haben, weil sie früher pflegebedürftig werden und andere Betreuungsangebote brauchen.

Ich danke für die offenen Gespräche in beiden Häusern und dem Bundesdrogenbeauftragten für sein Interesse.


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